Was ist Arthrose

Die Arthrose ist eine Erkrankung des Knorpelgewebes in den Gelenken. Durch ihren Knorpelüberzug können die Knochen mit nur minimaler Reibung übereinander gleiten. Bei Verschleiß des Knorpelgewebes reiben die Knochen direkt aufeinander, was sich durch Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen bemerkbar macht. Genau genommen handelt es sich bei der Arthrose um eine degenerative Gelenkserkrankung (Abnützung der Gelenke).

Funktion des Gelenkes

Die Enden der beiden Knochen, die in einem Gelenk aufeinander treffen, sind mit einem natürlichen Stossdämpfer überzogen, dem so genannten Knorpelgewebe. Gemeinsam mit der Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit) ermöglicht der Knorpel ein fast reibungsfreies Gleiten der Gelenkflächen aneinander. Diese Flüssigkeit „schmiert“ das Gelenk, unterstützt die Ernährung des Knorpelgewebes, hält dieses glatt und die Knorpeloberfläche rutschig. Die Gelenke werden zusätzlich noch durch die Muskulatur zusammen gehalten. Die Muskeln wiederum sind über Sehnen an den Knochen befestigt. Beim Treppensteigen ziehen sich ein Muskel zusammen, sie werden kürzer und üben so einen Zug auf den Knochen aus, wodurch sich diese im Gelenk bewegen.

Was passiert im Gelenk bei der Arthrose

Arthrose ist ein über Jahre langsam verlaufender Prozess, der oftmals durch langjährige Fehl- oder Überbelastung verursacht bzw. sogar verstärkt wurde. Kommt es in einem Gelenk zur Arthrose, raut sich das Knorpelgewebe nach und nach auf und der darunter liegende Knochen wird mit der Zeit mehr und mehr zerstört. Die Folgen sind Entzündungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Steifigkeit, vor allem am Morgen. Aber auch Belastungs-  sowie Ermüdungsschmerzen während des Tages nehmen zu.